Smolnyj

Fast am Ufer der Neva gibt es einen von eindruckvollsten Bauten der Stadt. Die prachtvolle Kombination von blauer und gelber Farbe der großen und mehreren Gebäuden und ihr Schmuck sind Grund dazu.

Das Komplex nennt man Smolnyj Kloster, aber es ist kein Kloster mehr. In der Kirche des Klosters, in der Auferstehungs-Kathedrale, finden heute Konzerte und Ausstellungen statt.

Das Kloster wurde von 1748 bis 1757, zurzeit Elisabeth I. gebaut. Der Baumeister war Bartolomeo Rastrelli, der auch Winterpalast errichtete. Zur Zeit von Elisabeth I. war er der Baudirektor von St. Petersburg. Als er bei Katharina II. in Ungnade fiel, wurden die Bauarbeiten eingestellt. Erst 1832 bekam der Architekt Vasilij Stasov den Auftrag, alle Gebäude zu restaurieren und den Komplex zu vollenden.

Der Name stammt von „smola“ – Pech, Teer. Unter Peter I. wurde hier Teer für den Schiffsbau gewonnen und so hieß das Viertel. Trotz aller künstlichen Pracht blieb das Kloster ,,Teer-Kolster“.

Die Auferstehungs-Kathedrale hat eine Kombination von Barock- und Klassizistischen Elementen. Giacomo Quarenghi, ein Protagonist des Klassizismus und Gegner von Barock und Rokoko.

Katharina die Große gründete im Kloster das Smolny-Institut, eine Eliteschule für adlige Töchter. Nach Abschluss der Ausbildung wurden die Mädchen zum Dienst bei Hofe auserkoren.

Aber, der Smolny-Komplex erzählt eine historische Geschichte: nach dem Umsturz 1917 hatte hier Lenins Regierung ihren Sitz. Der Regierungssitz bleib hier aber nicht lange: bald wurde Moskau wieder die Hauptstadt.

Nach dem Umzug der Staatsregierung nach Moskau war der Komplex Sitz der Stadtregierung und es ist bis heute so geblieben. Der alte Name des Platzes war Platz der Proletarischen Diktatur.

Ehemalige Kathedrale des Klosters sieht wirklich als eine katholische Kirche aus!


 

 

Herrlichen Blick

auf Smolny-Komplex.

Desakralisierung

die 1917 durchgeführt wurde, dauert immer noch - in den Bauten neben der ehemaliger Kirche i#hat die Stadtverwaltung ihre Ämte.

Ehemalige Klosterkirche

Heutzutage finden hier Ausstellungen und Konzerte statt.

Barock und Klassizismus

aus dem Westen

Barock und Klassizismus

aus dem Westen

Barock und Klassizismus

aus dem Westen

Park

Park ist beobachtet, weil hier die Stadtverwaltungsgebäude sind.